Die Verdauung beim Hund und Katze

Geld regiert die Welt - Werbung mit großen Versprechungen kann sich nur die Tierfutter-Großindustrie leisten. Aber sind wir wirklich so gutgläubig und hören auf das was im Fernseher alles erzählt wird?

Leider ja – mit putzigen Welpen oder einen süß guckenden Hund kann man alle Herzen erobern, natürlich auch Deins!
Nur schauen wir mal hinter den Kulissen, so sehen wir nur eine Geldmaschiene, die auf Kosten der Gesundheit unserer Haustiere Futter produziert. Die Gesundheit und der Ursprung der Nahrung geht dabei völlig verloren.

Dein Hund oder Katze gehört zur Familie der Raubtiere und ernährten sich in ihrer ursprünglichen Form vorwiegend von Beutetieren. Ihre Zähne, Kieferknochen und -muskeln sind sehr kräftig ausgeprägt, ihr Magen ist klein und muskulös, der Darmtrakt ist sehr kurz, damit keine Fäulnis des Fleisches im Darm stattfindet. Darüber hinaus haben sie aggressive Verdauungssäfte, die Knochen zersetzen können. Die Verdauungssäfte sind bei gesunden Tieren stark antiseptisch, so dass sie auch verdorbenes Fleisch fressen können. In der freien Natur werden Beutetiere mit Haut und Haaren gefressen.

Eins musst Du natürlich berücksichtigen, Dein Haushund wurde bestimmt nicht in seiner zehntausendjährigen Geschichte als Begleiter des Menschen mit frischen Fleisch versorgt. Er wurde bestimmt mit sogenannten Schlachtabfällen aus der Küche oder aus dem Stall gefüttert.

Die Katze lebt wesentlich kürzer mit dem Menschen zusammen und ist nach wie vor noch ein guter Beutegreifer (zumindest teilweise). Daher lehnt die Katze ein Futter mit zu vielen pflanzlichen Komponenten ab, es sei denn, es sind für das Tier attraktive Lockstoffe im Futter untergebracht.

Das Verdauungssystem beim Hund und bei der Katze sind eindeutig auf tierische Proteine eingestellt. Pflanzliche Proteine werden teilweise nicht vollständig oder nur unter unverhältnismäßig großem Energieaufwand verstoffwechselt.

Für die Energieversorgung bei Beutegreifern spielt das Fett eine große Rolle. Tierisches Fett ist für den Hund und für die Katze die am leichtesten verdaulichste Form. Tierische Eiweiße und Fette sind die gesunde, natürliche Basis der Ernährung für Hunde und Katzen.

Fleisch sollte vorzugsweise roh gefüttert werden. Durch das erhitzen beim Kochen zerstört man Vitamine und Enzyme. Damit entfallen wichtige, essentielle Lebensstoffe, die der Körper benötigt. Da gekochtes Fleisch »leichter verdaulich« ist, kann bei dauerhafter Fütterung der ständig unterforderte Verdauungsapparat verkümmern, so dass er kein rohes Fleisch mehr verträgt. Andererseits können gekochte Produkte evtl. helfen, die Umstellung von Fertigfutter auf Fleisch zu erleichtern.

Unsere heutigen Hunde und Katzen, die fast ausschließlich mit Fertigfutter gefüttert werden, leiden möglicherweise irgendwann an Allergien.

Bei vielen Trockenfuttersorten werden häufig diverse Konservierungsstoffe, Antioxidationsmittel und suchterzeugende Lockstoffe zugesetzt. Genau diese Stoffe sind für einem dramatischen Anstieg der Allergieerkrankungen verantwortlich. Zudem muss man erwähnen das einige Antioxidationsmittel im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Wir weisen darauf hin, dass eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe bei Tierfutter gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.

Lockstoffe wie Zucker und Karamel verursachen Karies, daher ist es wichtig zu wissen was im Futter verarbeitet wurde.